Goldene Wurt für die beste Regie

Ab jetzt ist unser Imagefilm über das Niedersächsische Institut für historische Küstenarbeit online! (auf der Institutsseite und auf youtube)  Was waren das für tolle Dreharbeiten an der Nordseeküste mit engagierten, leidenschaftlichen Archäologen und was für eine schöne Premiere in Wilhelmshaven samt eigens kreiertem Filmpreis. Ich bin dankbar für die tolle Zusammenarbeit - aber natürlich auch für die grandiose Kameraarbeit von Thomas Beckmann (Goldene Wurt für beste Kamera) und den coolen Schnitt von Andreas Kalauch. 

Neue ARD Doku

Zusammen mit dem tollen Team von AV Medien Stuttgart und meiner lieber Co-Autorin Julia Winschewski ist ein 50 minütiger Film über das Thema: "Sterben - und was kommt danach?" entstanden.

"Mein Nahtod - mein Neuanfang" steht von nun an auf der ARD Mediathek.

             Wir feiern Premiere auf Arte!

Die 90 minütige Sachsen Doku (produziert von Tellux Film) ist ab jetzt auf Arte zu sehen - am 26.07. 20:15 Uhr ist die Ausstrahlung und später kann man sie natürlich auch in der Mediathek ansehen. Ich habe das Drehbuch geschrieben und für die dokumentarischen Teile Regie geführt. Vielen Dank an das ganze tolle Team, die engagierten  Wissenschaftler und begeisterten Living-History Darsteller. Ohne sie wäre dieser Film nicht möglich gewesen!

Premiere

17.Juni 2025 im ZDF 37 Grad:
Adrenalin pur - Wenn Frauen ans Limit gehen


Was für ein superspannendes Filmprojekt!!! Danke liebe Katja, Tina und Doreen und ein großes Dankeschön auch an mein Team und meine tolle Redakteurin Annette! Ich freue mich so über meinen ersten selbstproduzierten Film. Das war ein Abenteuer.

Doreen, Katja und Tina 

Doreen ist leidenschaftliche Kletterin in der Sächsischen Schweiz 

Sie liebt es vorzusteigen.

...und ist nebenbei noch Mama von Zwillingen

Tina Deeken ist mehrfache Para - Eisschwimmweltmeisterin

Seit einer OP ist ihr linkes Bein gelähmt.

Aber sie will ihre Grenzen ausloten - aus als deutsche Meisterin im Para Triathlon.

Katja ist eine erfahrene Wingsuit -Springerin, über 600 Sprünge sind ihr gelungen

Aber im August 2023 stürzt sie ab und kann erst in letzter Sekunde den Fallschirm öffnen.

Wir begleiten sie über ein Jahr bei der Heilung und bei der Frage: Wird sie wieder springen?

EIne intensive Drehreise, mit außergewöhnlichen Frauen

Über den Film


 

Die Grenzen des eigenen Körpers ausloten, an steilen Bergwänden, im eisigen Wasser oder in der Luft, das reizt auch Frauen. „37°“ begleitet drei Grenzgängerinnen auf der Suche nach Abenteuer und Nervenkitzel. Welchen Preis zahlen sie für ihre Abenteuerlust. Und welche Limits stellen sich ihnen in den Weg?

 

Katja (54) ist eine begeisterte Basejumperin, die mit einem „Wingsuit“, einem Flügelanzug, von hohen Bergen springt und damit über eine Minute frei fliegen kann, bevor sie den Fallschirm öffnet. Dieser Extremsport gibt ihr absolute Lebensfreude und den ultimativen Kick, aber ist auch extrem gefährlich. Nach 600 geglückten Flügen passiert ihr im August 2023 ein Flugfehler und sie stürzt ab. „37°“ begleitet Katja aus Wustermark bei Berlin über ein Jahr bei ihrem Kampf zurück. Dabei hinterfragt sie ihre Leidenschaft. „Du begibst dich in eine Welt, in die du nicht gehörst. Das ist unfassbar schön! Aber ist es das wert zu sterben?“ Will sie für den nächsten Adrenalinkick ihr Leben nochmal wieder aufs Spiel setzen?

 

Doreen (34) aus Graupa bei Dresden klettert seit ihrer Kindheit an den steilen Felstürmen der Sächsischen Schweiz. Sie weiß, dass dieser Sport gefährlich ist, da es an den sächsischen Sandsteinfelsen selten Ringe gibt und Kletterer ihre Routen meist selbst absichern müssen. Das birgt immer ein Risiko. Doreen ist aber auch Mutter zweier kleiner Kinder. Wie lässt sich ihre Sehnsucht nach Abenteuer und Freiheit mit ihrer Rolle als Mutter verbinden? Eckt sie damit manchmal auch an? Und wie geht sie damit um, wenn auch ihre Kinder ihre Grenzen austesten wollen?

 

Tina (48) aus Hannover ist zweifache Para-Eisschwimmweltmeisterin und deutsche Meisterin im Para-Triathlon. Im Winter geht sie fast jeden Morgen im Silbersee schwimmen, bei Wassertemperaturen bis zu null Grad. Sie tut dies nicht nur, um zu trainieren, sondern auch gegen ihren chronischen Dauerschmerz. Mit 14 Jahren wurde sie an der Hüfte operiert, ein Nerv dabei irreparabel beschädigt. Seitdem ist ihr linkes Bein gelähmt, ihr linker Arm teilweise. Doch im Wasser sind diese Einschränkungen weniger spürbar. Die Förderschullehrerin will sich, ihren Schülern, aber auch der Gesellschaft zeigen, was möglich ist. „Jeder hat Grenzen – aber man kann sie verschieben!“  So fährt sie fast jedes Wochenende zu Triathlon- und Schwimmwettkämpfen oder zu Marathons und durchschwimmt „einfach mal so“ den Bodensee. Sie will die Grenzen ihres Körpers austesten – gerade, weil ihr Körper ihr auch Limits setzt und weil sie nicht weiß, wie lange sie das noch kann.

 

„37°“ begleitet die Extremsportlerinnen hautnah und mit spektakulären Landschafts- und Actionaufnahmen beim Basejumpen in den Dolomiten, beim Klettern in der Sächsischen Schweiz und Spanien, bei einem Triathlon-Wettkampf oder beim Schwimmen in einem eiskalten Wintersee. Der Film hinterfragt, was die Grenzgängerinnen antreibt, welche Träume und Sehnsüchte hinter ihren Leidenschaften stehen und welchen Preis sie dafür bereit sind zu zahlen.